2017 haben wir gelernt, dass in unserer Welt vor allem eins fehlt: Mut. Wir brauchen aber Mut, für uns, für unsere Kinder, für unsere Welt. Komm mit! Wir erschaffen gemeinsam Mut! Sogar „Digitaler Mut“ ist zukünftig gefragt, denn alles verändert sich. Du auch …

 

Digitaler Mut – was wir letztes Jahr noch gelernt haben und welche Veränderungen Angst machen

Die größte Angst kommt in Wahrheit nicht von der „Digitalen Transformation“. Künstliche Intelligenz, fliegende  – und unbemannte(!) – Transportmittel (News-Meldung vom September 2017: „Lufttaxi meistert Jungfernflug über Dubai„), Roboter und vieles mehr … ich freue mich drauf!

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Fliegendes Taxi

 

Nein. Angst macht mir eher der Mensch und seine Unehrlichkeit.  Altbewährte Branchen, die wegen der Digitalen Transformation bereits ins Hintertreffen geraten sind, neutralisieren sich selbst. Besonders rund ging es dieses Jahr in der Automobilbranche: Ein Dieselskandal, der eins zeigte: „menschlicher“ als menschlich kann nur der Mensch sein. Es gab zum Beispiel Absprachen zwischen Konzernen. Dies hat eine einzige Aussage: „Lieber Kunde, I give a shit on you.“ Es ist wie im Fußball, wenn sich zwei Teams absprechen und der Zuschauer keine Chance hat etwas echtes, ehrliches und wertschätzendes zu sehen. Wofür er eigentlich bezahlt hatte.

 

Big Data, Machine Learning, AI and much more is coming …

Auf diversen Konferenzen, Events und Messen weltweit, kamen bestimmte digitale Themen immer wieder auf. Vor allem „Big Data“. Was ist das eigentlich? Was ist daran so „Big“? Nun, es geht um Daten, die wir Menschen – theoretisch – in jeder Sekunde unseres Lebens generieren. Gewollt oder nicht. Wir hinterlassen immer eine Datenspur. Das war schon immer so. Seit Adam und Eva, wenn Du so willst. Der Unterschied zu früher ist lediglich, dass wir heutzutage alles speichern können. Können wir es speichern, dann können wir es auch analysieren. Dieses „alles“ sind alle Daten an die wir ran kommen und die wir abspeichern. Daten existieren bereits, wir müssen tatsächlich „nur“ Daten sammeln. Denn alles was sich „bewegt“, hinterlässt eine Datenspur. Wie eben der Mensch oder das Wetter, Tiere, die ganze Natur, Sterne, das gesamte Universum. Alles.

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Big Data

 

Alles ist ganz schön viel. Deswegen „Big Data“. Allein die Menge an Daten die Banken, Versicherungen, der Handel oder die Sportbranche sammelt, ist unbeschreiblich groß. Wir sprechen hier auch nur von all den Daten die für die jeweilige Branche relevant ist. Theoretisch könnten alle viel mehr Daten sammeln, falls diese ebenfalls sinnvoll ausgewertet werden können. Auswerten bedeutet, dass wir aus diesen Daten dann Informationen erschaffen. Es werden Muster sichtbar. Wie Fußspuren im Schnee. Von ganz nah betrachtet, sieht man nur die eine Spur. Würde man hoch fliegen, z. B. mit einer Drohne, und diese Fußspur aus einer größeren Höhe betrachten, dann würde man evtl. eine Spur erkennen. Aber auch viel mehr. Zum Beispiel weitere Spuren, die diese eine Fußspur kreuzen, und Stationen (Bäume, Häuser, usw.) zu denen die Fußspuren hinführen. Kurz: Wir erkennen ein Muster.

Nun stell dir eine riesige Fläche vor, mit sehr – sehr – vielen Spuren, Bäumen, Häusern, uvm. Stell Dir etwas vor das „Big“ ist. Das ist „Big Data“.

Bereits seit geraumer Zeit können wir mit diesen Daten etwas „machen“. Wir können sie auswerten. Wir können sie analysieren. Deswegen spricht man auch von Data Analytics oder Business Intelligence. Daten-Nerds nennen letzteres übrigens kurz & knapp „BI“. Bin selbst einer dieser Daten-Nerds. Ich kann bestätigen das, dass Thema „Big Data“ immer „bigger“ wird. Ich kenne das „Problem“ sogar allzu gut. Nicht nur Konzerne, sogar Regierungen haben mittlerweile das Problem das sie zu viele Daten haben. Wie gesagt, in jeder Sekunde der Zeit entstehen Daten. Seit dem Big Bang. Die Frage, die sich dann lediglich stellt ist „Welche Daten wollen wir in Informationen umwandeln bzw. analysieren?“. Je nachdem, welche und wie viele Informationen mich interessieren, desto größer ist „Big Data“. Größer heißt nicht besser, sondern vor allem diffiziler. Du – und die ganze Welt, die eben diese Daten sammelt – brauchen dann Experten, die aus diesen Datenbeständen schnell Informationen machen. Schnell ist heutzutage entscheidend. Denn dein Marktbegleiter hat bereits die vorgenannten Experten kontaktiert. Diese Experten sind „Business Intelligence – Experten“, DIE Experten für Big Data und Data Analytics und die Nachfrage nach diesen Experten steigt seit zwanzig Jahren immer weiter an. Was da „abgeht“ wissen diejenigen, die in diesem Umfeld tätig sind nur allzu gut. Es geht sogar noch viel mehr ab, z. B. die Verknüpfung von „Big Data“ mit Machine Learning, AI, Robotics, Automotive, Genetics, Neuroscience, Health, Predicitve Analytics, und vieles mehr …

 

Change. Change. Change!

Auf einer dieser besagten Konferenzen sagte Frank Thelen, deutscher Unternehmer, Investor und Geek:

  • In dieser neuen Welt braucht man vor allem eins: Mut!
  • In 3, 5 oder 7 Jahren wird sich alles ändern. Alles!
  • 80% der Menschen werden ihren Arbeitsplatz verlieren. Wenn sie es nicht schaffen von innen heraus glücklich zu werden, werden sie ein Problem bekommen. Denn Titel, Geld und andere Statussymbole verlieren immer weiter an „Attraktivität“.

 

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Change. Change. Change!

 

Was wir letztes Jahr gelernt haben?

Dass die Digitale Transformation, Big Data, Künstliche Intelligenz, Automotive, Genetik, uvm., eine einzige Beschreibung braucht: Change.

Change wird kommen. Manchmal disruptiv, manchmal schleichend. Ein Change wird dann wiederum von einem neuem Change „überschrieben“ bzw aktualisiert werden.  Nur die Mutigen werden erfolgreich und glücklich sein. Tschüss stille See, sei willkommen, wilder Fluss.

 

Trotzdem ging es 2017 um Menschen und in 2018 erst recht!

Als Informatiker weiß ich, dass sich die Welt noch gar keine Vorstellungen darüber macht, was dieses „alles wird sich ändern“ überhaupt bedeutet. Die Tragweite ist für den Otto Normalverbraucher noch nicht vorstellbar. Trotzdem, auch wenn die Digitale Transformation voranschreitet und das Tempo sogar noch zunehmen wird, es wird sich alles und immer mehr um Menschen drehen. Versprochen!

Du wirst im Mittelpunkt stehen.

Derjenige, der Dir Dich mit den Größten Herausforderungen Deines Lebens konfrontiert.. Derjenige, der Dein größter „Gegner“ ist.. Derjenige, der Dich ein Leben lang begleitet.. Derjenige, mit dem Du am häufigsten diskutierst.. Derjenige, der Dich immer liebt (oder zumindest immer lieben sollte).. Dass, bist Du selbst.

 

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2018 bist Du.

 

#BeBrave – und hör auf, auf andere zu zeigen oder andere nachzumachen, Du hast alles was Du brauchst in Dir!

 

PS:

Damit ich nicht derjenige bin der sich immer wieder wiederholt (Iteration ermöglicht eine tatsächlich produktive Kreation!), hier mal jemand anderes:

 

„Es ist nicht die stärkste Spezies die überlebt auch nicht die intelligenteste sondern eher diejenige die am ehesten bereit ist sich zu verändern.“ (Charles Darwin)