#BEBRAVE – und kämpfe um einen Job, der Dich – wirklich – glücklich macht

Es geht um deinen Job. Aber … nennen wir deinen Job doch nicht „Job“. Sagen wir eher „Verwirklichung“. Denn Du verwirklichst oder realisierst, sehr vieles während deiner Arbeit. Ganz gleich um was es sich handelt, zum Beispiel Produkte, Profit, Ordnung, Klarheit, Gesundheit, Freude oder was auch immer. Du erschaffst und realisierst vieles. Aber das wichtigste was Du erschaffst, sollte in Dir selbst stattfinden: Glück. Ohne Wenn und Aber!

Kann schon sein, dass sich die Zeiten geändert haben. Ist mir aber egal. Denn das tut es immer. Tatsache ist aber, dass wir heutzutage sehr viel und sehr intensiv mit Computern (und demnächst mit Robotern) interagieren, aber dennoch – ohne die Interaktion mit echten Menschen sind wir nichts. Menschen brauchen Menschen brauchen Menschlichkeit.

Genau so sollten wir uns begegnen: menschlich.

Alles was menschlich ist, ist echt.

Aber arbeiten wir nicht mit – echten – Menschen zusammen? Nein! Denn die meisten Menschen sind unsicher, sie sind NICHT stark (auch wenn sie so tun als ob). Deshalb neigen Menschen dazu, jemand zu sein, von dem sie denken, dass sie es sein sollten. Sie wollen nur vor ihren Mitarbeitern – und Familienmitgliedern, Freunden usw. – zeigen, wie stark sie sind, aber in Wahrheit sind sie es nicht. Irgendwann beginnen sie „künstlich“ zu werden (und früher oder später auch so zu wirken). Sie sind nicht „echt“ und man kann dies fühlen. Denn wir reden hier über Menschen, oder? D. h., wenn du jemanden vor dir hast, der dir das Gefühl gibt, dass er nicht real ist, dann weißt du sofort, dass dieser Typ Produkte verkauft, Geschäfte macht, vielleicht sogar großartige Kommunikationsfähigkeiten besitzt (um Menschen besser manipulieren, sorry, führen zu können), aber die Wahrheit ist: Menschlichkeit liegt im fern. Aber Menschlichkeit ist entscheidend, auch in der Geschäftswelt, und ich bin nicht allein mit dieser Meinung.

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Richard Branson, Investor, Philanthrop und Gründer der Virgin Group, sagte mal: „Der Kunde kommt nicht an Erster Stelle. An Erster Stelle kommen immer erst die Mitarbeiter.  Wenn Du Deine Mitarbeiter gut behandelst, so behandeln sie die Kunden entsprechend“. Das ist genau die Art von Denken, die ich noch immer größtenteils vermisse. Unternehmen müssen sich ändern. Leadership muss sich ändern – wenn Unternehmen auch in Zukunft wettbewerbsfähig sein wollen. Übrigens, sich an eine neue Situation anpassen – das nennt man Resilienz.

Die „neue Situation“ kommt heutzutage mit dem globalen Wandel einher. Digitale Transformation, KI, Roboter, Generation Y, Generation Z, Genetik – das sind nur einige Themen, die viel Ver-änderung mit sich bringen.

Der wichtigste Faktor aber, bist DU, da immer mehr Menschen zur Generation Y oder der Generation Z angehören. Du BIST wahrscheinlich auch einer von diesen Menschen. Menschen, die zu diesen Generationen gehören, sind anders. Meine Teams bestehen aus Teammates, die zu diesen Generationen gehören und … sie sind BESSER als die älteren Generationen, weil sie widerstandsfähiger sind (= sie können sich besser an Veränderungen anpassen). „Besser“ vor allem in einem entscheidenden Unterschied: sie sind menschlicher.

Menschen, die zu diesen neuen Generationen gehören, wissen was Menschlichkeit ist – vielleicht auch aus einem Instinkt heraus – und setzen sie ein. Sie fordern sie aber auch ein. Doch! Verstehe genau diesen Punkt, so schnell Du kannst! Die meisten Unternehmen da draußen – mit Führungsetagen die voll mit „alten“ Generationen besetzt sind – haben das nämlich immer noch nicht verstanden. Überall auf der Welt siehst Du Stellenbeschreibungen, in denen wundervolle Argumente angeführt werden, damit Mitarbeiter gewonnen werden. Allerdings sind diese Argumente alle auf Papier (oder deinem Display) geschrieben und meistens bleiben sie da auch. Wenn du erst einmal dort angeheuert hast, stellst du früher oder später fest, dass all diese wundervollen Argumente nicht wirklich gelebt werden. Es ist nicht wahr. Es ist nicht echt.

Lass mich mutig für Dich sein und sagen: „Doch, ich will echtes und nichts anderes!“.

Mehrere Studien bestätigten diesen Wunsch bereits und jeder dritte Mitarbeiter (in Deutschland) würde seinen Arbeitgeber im Moment nicht empfehlen. Wir sprechen über Deutschland! Denk mal drüber nach.

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Sei echt! Darum geht es! Denn dein Herz (und da wohnt ja unser Glück) mag unechtes nicht – probiere es doch mal aus …

Du kannst sehr einfach überprüfen, ob Du in Deinem Job glücklich bist.

WIE DU ÜBERPRÜFEN KANNST, OB DU IN DEINEM JOB GLÜCKLICH BIST?

  1. Hör auf dein Herz – deine wichtigsten Werte sind darin zu Hause (und prüfe, ob diese in Deinem Job adressiert oder verletzt werden!)
  2. Hör auf dein Bauchgefühl – es sollte dir sagen „Ja, der Typ (dein Boss) hier vor mir ist echt“ (und dass er nicht nur „gut“ redet – sondern auch Gutes tut)
  3. Achte auf dein Gefühl, nach dem Feierabend und am Morgen, bevor du zur Arbeit gehst. Was sagt es dir? Das Gefühl ist dein Gefühl und es hat einen Ausdruck. Ein Lächeln. Ist es ein glückliches oder ein unglückliches Lächeln?

#BEBRAVE – und ver-ändere etwas, falls Du in Deinem Job nicht glücklich bist, denn Zeit ist Leben, vergeude sie nicht